Berufsausübungsgemeinschaft (GbR)
Dr. med. Thomas Völler Facharzt für Innere Medizin
 Naturheilverfahren, Chirotherapie, Akupunktur Dr. med. Sylvia Völler Fachärztin für Allgemeinmedizin
 Akupunktur, Homöopathie, Ernährungsmedizin
 

Prävention - der Schlüssel zu mehr Gesundheit in der Bevölkerung

Der Begriff der Prävention ist laut Bundesministerium für Gesundheit ein Oberbegriff für zeitlich unterschiedliche Interventionen in der gesundheitlichen Vorsorge.

Primäre Prävention Vorbeugung soll die Entstehung von Krankheiten verhindern
Sekundäre Prävention Früherkennung will Krankheiten frühzeitig erkennen, damit eine möglichst
frühzeitige Therapie eingeleitet werden kann
Tertiäre Prävention Nachsorge soll Krankheitsfolgen mildern, einen Rückfall bei schon entstandenen
Krankheiten vermeiden und ihre Verschlimmerung verhindern

Primäre Prävention - Vorbeugung

Primäre Prävention bedeutet Vorbeugung. Man kann Prävention nicht verordnen und schon gar nicht erzwingen. Sie entsteht aus der Einsicht, dass jeder für seine eigene Gesundheit und sein eigenes Leben selbst verantwortlich ist.

Die wissenschaftlichen Grundlagen zur Prävention haben Prof. Aaron Antonovsky (1923-1994) und Prof. Dr. Viktor Emil Frankl (1905-1997) in ihren Arbeiten zusammengefasst.

Prof. Antonovsky (amerikanisch-israelischer Medizinsoziologe) prägte den Begriff Salutogenese (Salus, lat.: Unverletztheit, Heil, Glück; Genese, griech.: Entstehung). Er konnte mit seinen Studien zeigen, was Menschen auszeichnet, die extremen körperlichen und psychosozialen Stress erleben und dennoch gesund bleiben. Es ist eine optimistische, vertrauensvolle, tatkräftige Lebenseinstellung.

 

 

Prof. Dr. Viktor Emil Frankl (Neurologe und Psychiater, Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse) prägte den Begriff Proaktivität (pro, lat.: vor, für; activus, lat.: tätig). Wörtlich übertragen bedeutet pro-aktiv voraushandelnd (frühzeitiges initiatives Handeln = Ich will…), im Gegensatz zu einem reaktiven abwartenden Handeln (Ich muss…)

Proaktiv bedeutet, Verantwortung für sich, sein Leben und seine Handlungen zu übernehmen und das Schema “Reiz – Reaktion” zu durchbrechen. Menschen sind nicht determiniert, sondern haben grundsätzlich die Freiheit, ihre nächste Handlung zu bestimmen. Proaktives Handeln heißt also bewusstes, selbstbestimmtes Handeln.


 

In unserer naturheilkundlich orientierten Praxis vertreten wir die Auffassung, dass sowohl in der Prävention (Vorbeugung) als auch in der Therapie (Behandlung) von Erkrankungen sechs fundamentale Säulen zu berücksichtigen sind:

  1. Ernährung
  2. Bewegung
  3. Stessmanagement
  4. Ausleitung / Entschlackung
  5. regelmäßiger energetische Ausgleich des Systems
  6. Substitution (wenn erforderlich, Zuführung fehlender Vitalstoffe möglichst in natürlicher Form)

 

 

Zur Primärprävention bieten wir folgende Leistungen an:

  • Vorträge zu Themen der Prävention
  • Ernährungsmedizinische Beratung
  • Seminare zu Möglichkeiten der Stressbewältigung
  • Nordic Walking Kurse
  • Regenerationskuren nach den Prinzipien von Dr. F.X. Mayr
  • Untersuchung mit AK (Applied Kinesiology) zum Auffinden von Regulationsblockaden mit anschließendem energetischen Ausgleich
  • Genoharmonisierung (Erstellung des pesönlichen Genogramms und anschließendem energetischen Ausgleich zur Harmonisierung des vegetativen Nervensystems)

Sekundäre Prävention - Früherkennung

Sekundäre Prävention bedeutet Früherkennung von Erkrankungen mit dem Ziel frühzeitig mit einer Therapie beginnen zu können und Einfluss auf die Lebensbedingungen und den Lebensstil zu nehmen.

Zu den Vorsorgeleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung gehören folgende Leistungen:

  • Gesundheitsuntersuchung einschließlich der Bestimmung von Blutzucker und Gesamtcholesterin
  • Krebsfrüherkennung des Mannes
  • Krebsfrüherkennung der Frau
  • Hautkrebsscreening
  • Darmspiegelung
  • Kinder- und Jugenduntersuchungen
  • Impfungen

Zur Sekundärprävention bieten wir auf Wunsch zusätzlich folgende individuelle Gesundheitsleistungen an:

  • Naturheilkundlicher Gesundheitscheck
  • Sonographie (Bauchorgane, Schilddrüse)
  • Duplexsonographie der Gefäße (Gefäßcheck)
  • Fahrradbelastung zu Einschätzung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Bestimmung der Körperzusammensetzung mittels Bioimpedanzanalyse (BIA)
  • Austestung von Unverträglichkeiten und Allergien
  • erweiterte Laboruntersuchung nach individuellem Wunsch
  • Immunstatus (Lymphozytendifferenzierung und Proteinprofil)
  • Antikörperbestimmung von Viren oder Bakterien, die für die Entstehung chronischer Erkrankungen von Bedeutung seien können
  • Dunkelfeldmikroskopie
  • Herzratenvariabilitätsmessung (HRV-Messung) zur Analyse des vegetativen Nervensystems (VNS-Analyse)
  • Bio-Informative-Meridiandiagnostik-und-Threapie
  • Lüscher-Farbtest